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APPELLATIONEN

Weinbaugebiet é Weine

CDR Regional

chusclanchat cinsault

Diese Appellation, deren Weinanbaugebiete sich zu beiden Seiten der Rhône zwischen Vienne, Valence und Avignon erstrecken, erhält ihren besonderen Charakter durch die erstaunliche Vielfalt der Böden, Klimazonen und Rebsorten.

2004 wurde das Anbaugebiet Côtes du Rhône Régionale erweitert: 10 neue Gemeinden ( 9 im Departement Gard und 1 im Departement Vaucluse ) haben das Produktionsgebiet vergrößert, während in zwei anderen Gemeinden, eine im Departement Ardèche und eine im Departement Drôme, die Weinbauflächen Städtebauprojekten und Waldaufforstungen weichen mussten. Durch diese Maßnahmen hat sich die Anzahl der Gemeinden, in denen Côtes du Rhône Régionale produziert werden dürfen, auf 171 (163+8) erhöht.

Böden

Im Wesentlichen unterscheidet man 5 verschiedene Bodenarten bei den Côtes du Rhône. Böden mit groben Kieselsteinen und Lehmuntergrund, steinige Böden mit lehmig-kalkigem Untergrund und Böden mit verstreuten Steinen (auf den Hanglagen), welche die Reben regelmäßig mit Wasser versorgen und nachts die während des Tages gespeicherte Wärme über die Kieselsteine abgeben. Auf diesen Böden gedeihen besonders gut Weine mit einem längeren Lagerungspotenzial.
Auf Lössböden und sandige Böden ist die Wasserversorgung der Reben nicht so ausgewogen. Sie eignen sich besser für die Herstellung von Weiß- und Roséweinen sowie leichteren Rotweinen.

Anbau und Ausbau

Produktionsfläche* : Mit 40200 ha Anbaufläche und 6000 Winzern liegt die Appellation Côtes du Rhône Régional innerhalb der Regionen Provence Alpes Côte d’Azur und Languedoc Rousillon bei der regionalen AOC-Rotweinproduktion an erster Stelle.
Basisertrag : 52 hl/ha.

• Auswahl der Rebsorten. Die Klimabedingungen, aber auch die Böden, bilden die Grundlage für die Wahl der Rebsorten. Jede Rebsorte hat ihre eigenen Qualitäten und ermöglicht, gemeinsam mit anderen Sorten, die Herstellung von ausgewogenen und harmonischen Weinen.

Bei den Rotweinen ist Grenache die bei weitem wichtigste Rebsorte. Sie sorgt für einen fruchtigen, feurigen und runden Charakter. Die Sorten Syrah und Mourvèdre verleihen dem Wein würzige Noten, Farbe und eine gute Struktur, die die gute Lagerungsfähigkeit des Weines beeinflusst.

Die Sorte Cinsault verleiht dem Wein einen feinen Charakter und wird zur Herstellung von fruchtigen Rosé-Weinen und neuen Weinen verwendet. Bei den Weißweinen verbinden sich Aromen und Frische durch die Komposition verschiedener Rebsorten wie Bourboulenc, Grenache blanc, Roussanne, Marsanne, Clairette, und/oder Viognier.

 

Auf Vorschlag der Winzer wurde im Jahr 1996 eine neue Verordnung bezüglich der Appellation erlassen, mit dem Ziel, die Typizität der Côtes du Rhône-Weine stärker zu betonen. Aufgrund dieser Regelung muss bei Rot- und Roséweinen der Grenache-Anteil mindestens 40 % der Assemblage ausmachen (mit Ausnahme der Weine, die an der nördlichen Rhône auf Syrah-Basis hergestellt werden).

Bei Weißweinen machen folgende Sorten 80 % der Sortenzusammenstellung aus: Grenache blanc, Clairette, Marsanne, Roussanne, Bourboulenc und Viognier.

Mindestalkoholgehalt : 11 % für Rot-, Rosé- und Weißweine

Für mehr Informationen : http://www.monaoc.com/accueil.asp?idg=8

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