Anbaugebiet: Die Weinberge erstrecken sich fast über das gesamte Gemeindegebiet von Châteauneuf-du-Pape sowie über einige vergleichbare Lagen in vier angrenzenden Gemeinden (Bédarrides, Courthézon, Orange und Sorgues).
Böden: Die Böden sind unterschiedlich tief und sehr steinig. Sie bestehen zum überwiegenden Teil aus groben Quarzkieseln und sandigem, roten Ton.
Klima: Die Gegend ist die trockenste der Côtes du Rhône. Der vorherrschende Wind ist der Mistral, die Sonnenscheindauer liegt bei ungefähr 2800 Stunden pro Jahr. Die von den Steinen tagsüber gespeicherte Wärme wird nachts wieder abgegeben.
Geschichte: Im 14. Jahrhundert machten die in Avignon ansässigen Päpste Châteauneuf-du-Pape zu ihrer Sommerresidenz. Die sieben aufeinander folgenden Päpste förderten und entwickelten den Weinbau weiter. Die strengen Richtlinien bei der Weinherstellung sind ein traditioneller Bestandteil in der Geschichte dieses Weins. Sie dienten zum Teil als Vorlage bei der Einführung der französischen A.O.C.-Gesetzgebung. Die Weine von Châteauneuf-du-Pape wurden 1936 mit der Qualitätsbezeichnung lokaler Cru ausgezeichnet.
Rebfläche*: 3 165 ha, durchschnittliche Jahresproduktion: 84 777 hl, zugelassener Höchstertrag: 27 hl/ha. *Quelle: Erntebericht 2010.
* Quelle: Erntebericht 2005.
Rebschnitt: Für die Syrah-Rebe: Guyotschnitt ; für die anderen Rebsorten Gobelet- oder Fächerschnitt mit zwei Augen pro Jungtrieb und insgesamt höchstens 15 Augen pro Pflanze zusätzlich zum Fruchttrieb. Das Anbinden mit Drähten oder Stützpfählen ist verboten.