Geschichte: Seit dem 12. Jahrhundert trugen religiöse Orden zur Verbreitung des Weinbaus bei. Im 17. Jahrhundert gehörte Gigondas zum Fürstentum von Orange, das wiederum Eigentum der rheinischen Familie von Nassau war, bis es von Ludwig XIV. annektiert wurde.
1971 wurde Gigondas als Cru anerkannt.
Rebfläche*: 1 232 ha, durchschnittliche Jahresproduktion: 37 007 hl, zugelassener Höchstertrag: 30 hl/ha.
*Quelle: Erntebericht 2010.
Rebsorten: Rotwein höchstens 80% Grenache noir und mindestens 16% Syrah und Mourvèdre. Bis auf Carignan sind alle anderen Rebsorten der Appellation bis zu maximal 10 % erlaubt. Die Ernte erfolgt in mehreren Durchgängen, so dass stets nur das reife Traubengut geerntet wird. Für die Roséweine sind maximal 80% Grenache noir zugelassen. Außer Carignan sind alle anderen Rebsorten der Appellation bis zu einem Anteil von 25 % erlaubt.