

Für jeden Côtes du Rhône-Wein gibt es eine ideale Temperatur, bei welcher er am besten zur Geltung kommt und getrunken werden sollte:
Junger trockener Weißwein | 8/12° |
Milder Weißwein | 10/12° |
Vin doux naturel (Süßwein) weiß | 8/10° |
Roséwein | 10/12° |
Junger Rotwein | 13/15° |
Lagerfähiger Rotwein | 13/18° |
Vin doux naturel (Süßwein) rot | 10/12° |
Schaumwein 8/10° | 6/8° |
Zu kalt getrunken macht der Wein die Papillen unempfindlich, blockiert die Aromen und lässt die Tannine härter erscheinen.
Ein zu warm getrunkener Wein wiederum hinterlässt den Eindruck einer Unausgeglichenheit, der Alkoholgehalt wird als höher empfunden und die Weine schmecken schwer und pappig.
Es genügt also nicht, den richtigen Wein auszuwählen und zu lagern, man muss ihn auch mit der entsprechenden Umsicht behandeln und seine speziellen Eigenschaften berücksichtigen, um ihn optimal genießen zu können.
Wahl des Weinglases
Das Weinglas sollte einen Stiel haben, um zu vermeiden, dass sich die Wärme der Hände auf den Wein überträgt. Es sollte schlank und transparent sein und dem Charakter des Weines entsprechen.
Weine mit hohem Syrah-Anteil entfalten ihr Aroma besser, wenn man sie in einer Karaffe oder in Weingläsern mit großem Kelch serviert.
Weine auf der Grundlage der Sorte Viognier serviert man etwas wärmer als trockene Weißweine, d.h. bei 10° bis 12° Grad.